Ortsteil Heuchelheim
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Heuchelheim     (Historisches)
 
Der kleinste Ortsteil der Gemeinde Elbtal mit dem Namen Heuchelheim ist wohl auch der älteste. Bereits 772 wird er in einer Schenkungsurkunde der Rupertinertochter Rachild an das Kloster Lorch an der Bergstraße erwähnt. Insgesamt sollen damals 44 Bewohner in Heuchelheim gelebt haben. Unmittelbar am Elbbach gelegen, der der Gemeinde Elbtal auch seinen Namen gegeben hat, liegt Heuchelheim in einer Talsenke, die hauptsächlich durch die schöne Auenlandschaft des Elbbach geprägt ist. Der Elbbach, der nicht nur wegen seiner Gewässergüte bei Sportanglern beliebt ist, lädt zur beschaulichen Rast an seinen Ufern ein. Sein Reichtum an Fauna und Flora, insbesondere im Bereich der Gemarkung Heuchelheim, haben mit dazu geführt, dass der Bachlauf unter Naturschutz steht.
 
Seine Geschichte wird vielfältig von dem Mühlenrecht geprägt. Mühlen waren ein weitverbreitetes Gewerbe im Bereich des Elbbaches und auch des Lasterbaches. Aus dem 16. Jahrhundert stammt die alte Schnee- oder Dollmühle in Heuchelheim. Der Mühlgraben, einst der Energiequell für die Mahlwerkzeuge, schlängelt sich noch heute am Fachwerkgebäude der Mühle vorbei. Liebevoll sind die alten Bauteile bis in unsere Zeit erhalten geblieben. Sehenswert ist nicht nur das Mühlengebäude selbst, sondern auch die reizvolle Lage. In einer Auenlandschaft, die bereits wenige hundert Meter weiter von den ersten Anzeichen des beginnenden Westerwaldes nach Nordnordwest abgegrenzt wird, liegt die Mühle auf ebener Fläche am Rande des Elbbaches.
 
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Aktualisiert am: 06-Okt-2012
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