Gesundheitswesen in der Gemeinde Elbtal
 
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Apotheke
Apotheke Dorchheim
65627 Elbtal-Dorchheim
Tel. 06436 - 42 73 
Kristina Robin Geissler
Siegener Straße 10
Ärzte
65627 Elbtal-Dorchheim
Tel. 06436 - 38 75
Kirchstr.8
Zahnärzte
Dr.Otmar & Dagmar Schmitt
65627 Elbtal-Dorchheim
Tel. 06436 - 38 29
Gartenstr. 4
Tierärzte
Brigitte Phillips
65627 Elbtal-Dorchheim
Tel. 06436 - 94 19 85
Zum Mühlbachtal 21
Neurologie &
Psyschatrie
Dr.C.Mörsel-Zimmermann
65627 Elbtal-Hangenmeilingen
Tel. 06436 - 9 40 70
Rosenstr. 7
Wellness &
Thai-Massage
Wannemacher Suree
65627 Elbtal-Elbgrund
Tel. 06436 - 28 83 76
Mainzer Landstr. 1 Mob.:0160 3 41 72 44
 
Warnung vor der Beifuß-Ambrosie
Schlaganfall !!!
Lächerliche Diskussionen über Rauchverbot
Schokolade ist nichts für Haustiere !!!
Mineralwasser zum Kaffee
Was ist eigentlich Osteopathie ?

Clevere Tricks gegen Heißhungerattacken

Stoffwechsel: Wir sind jünger, als wir denken
Medizin-Wissen im Internet
Kleine Teekunde in Stichworten
Teegenuss kann der Gesundheit nutzen
Warnung vor dem Riesenbärenklau

 
Warnung vor der Beifuß-Ambrosie !!!
 
Problematik für die Gesundheit
Die Beifuß-Ambrosie ruft schwere Pollenallergien beim Menschen hervor. Zur Blütezeit zwischen August und Oktober mit Höhepunkt der Saison Ende August/Anfang September setzen die Pflanzen relativ spät im Jahr große Mengen an Pollen frei. Da zur Blütezeit der Ambrosie die meisten allergieauslösenden Pflanzen bereits verblüht sind, verlängert die Beifuß-Ambrosie die Beschwerdezeit vieler Menschen. Die allergischen Reaktionen auf die Ambrosia-Pollen können unterschiedlich sein und beispielsweise Bindehautentzündung, Heuschnupfen (Rhinitis) oder gar Asthma umfassen.
Erkennen anhand der Blätter
Vor der Blüte ist die Beifuß-Ambrosie an ihren charakteristischen Blättern zu erkennen.
 Sie sind zwei bis dreifach fiederspaltig und anliegend behaart.
Einbringungswege
Die Beifuß-Ambrosie gelangt auf verschiedenen Wegen unbeabsichtigt nach Europa bzw. nach Deutschland. Die wesentlichsten Einbringungswege der Beifuß-Ambrosie sind: .
  • mit Vogelfutter (Winterstreufutter, Hühnerfutter, Exontenfutter)
  • mit Sonnenblumensamen zu Futterzwecken (in 25 kg-Säcken im Agrarhandel vertrieben)
  • mit Transport von Erdmaterial (Baugruben, Erdaushubzwischenlager)
  • über die Schifffahrt (Futtermittel)
  • mit Autos/LKW/Traktoren (Fahrtwind, Reifenritzen, Radkästen)
  • mit landwirtschaftlichen Maschinen (Reifenritzen, Radkästen, Erdanhaftungen)
  • über ungenügend gereinigtem Saatgut (z.B. Wildacker- oder Blumensaaten).
Verunreinigtes Vogelstreufutter
Markiert sind Samen der Beifuß-Ambrosie
 
Persönliche Schutzmaßnahmen gegen Allergien
Beim Umgang mit der Beifuß-Ambrosie sind Vorsichtsmaßnahmen zu ergreifen. Die Pflanzen nicht mit bloßen Händen anfassen sondern mit Handschuhen, weil die Pflanzen Kontaktallergien auslösen können. Bei Aufenthalt in blühenden Beständen eine Staubschutzmaske tragen. Die Staubschutzmaske sollte dem Standard FFP2 genügen und möglichst über ein Ausatemventil verfügen.
 
Weiterführende Info:
http://www.ambrosiainfo.de/index
 

 
Schlaganfall !!!
     Ein wahres Ereignis:
 

Während gegrillt wurde, stolperte Monika und fiel hin. Man bot ihr an, einen Krankenwagen zu rufen, doch sie versicherte allen, dass sie OK war und sie nur wegen ihren neuen Schuhen über einen Stein gestolpert war.

Weil sie ein wenig blass und zittrig wirkte, half man ihr, sich zu säubern und brachte ihr einen neuen Teller mit Essen. Monika verbrachte den Rest des Abends heiter und fröhlich.
Monika's Ehemann rief später an und ließ alle wissen, dass seine Frau ins Krankenhaus gebracht worden war. Um 23.00 Uhr verstarb Monika. Sie hatte beim Grillen einen Schlaganfall erlitten.
Hätten ihre Freunde gewusst, wie man die Zeichen eines Schlaganfalls deuten kann, könnte Monika heute noch leben.
Manche Menschen sterben nicht sofort. Sie bleiben oft lange in einer auf Hilfe angewiesen, hoffnungslosen Situation.
Es dauert nur 1 Minute, das Folgende zu lesen...: Ein Neurologe sagte, dass wenn er innerhalb von 3 Stunden zu einem Schlaganfallopfer kommen kann, er die Auswirkung eines Schlaganfalls aufheben könne.
Er sagte, der Trick wäre, einen Schlaganfall zu erkennen, zu diagnostizieren und den Patienten innerhalb von 3 Stunden zu behandeln, was allerdings nicht leicht ist.
 
Erkenne einen Schlaganfall:
 
Es gibt 4 Schritte, an die man sich halten sollte, um einen Schlaganfall zu erkennen.
Nun sagen Ärzte, dass Umstehende einen Schlaganfall erkennen können, wenn sie 4 einfache Fragen stellen:
 
* Bitte die Person, zu lächeln (sie wird es nicht schaffen).
 
* Bitte die Person, einen ganz einfachen Satz zu sprechen (zum Beispiel: "Es ist heute sehr schön.").
 
* Bitte die Person, beide Arme zu erheben (sie wird es nicht oder nur teilweise können).
 
* Bitte die Person, ihre Zunge heraus zu strecken (Wenn die Zunge gekrümmt ist, sich von   einer Seite zur anderen windet, ist das ebenfalls ein Zeichen eines Schlaganfalls.)
 
Falls er oder sie Probleme mit einem dieser Schritte hat, rufe sofort den Notarzt und beschreibe die Symptome der Person am Telefon.

 
 
Lächerliche Diskussionen über Rauchverbot
Tipps von Dr.Petra Pracht - NNP Printausgabe vom 20.08.2007
Wie kann es kommen, dass Diskussionen wie die über das Rauchen und Rauchverbot in öffentlichen Einrichtungen so realitätsfremd und geradezu lächerlich geführt werden? Lassen Sie uns doch mal mit gesundem Menschenverstand darüber nachdenken. Da ich keine Politikerin bin, brauche ich dabei weder auf Wählerstimmen und Parteispenden noch auf Steuereinnahmen Rücksicht zu nehmen.
Wer gerne rauchen möchte, sollte das tun und auch dürfen. Jeder hat das Recht, selbst über sein Leben zu entscheiden, sich gesund zu erhalten oder krank zu werden, lange und fit am Leben zu bleiben oder Maßnahmen zu ergreifen, um mit zunehmender Sicherheit sein Leben vorzeitig und unter Leiden zu beenden.
Dass aber Raucher das Recht haben sollen, andere zum Passivrauchen zu zwingen, egal ob am Arbeitsplatz, im Restaurant oder im Flughafen, das habe ich noch nie nachvollziehen können. Wie verdreht (vom Rauch vernebelt) muss man sein, um die Meinung zu vertreten, genauso wie ein Nichtraucher das Recht hat, sich gegen das Passivrauchen zu verwehren, hätte ein Raucher das Recht, andere zum Passivrauchen zu zwingen?
Wem es nicht klar sein sollte: Der Passivraucher, der sich gegen den ihn schädigenden Rauch wehrt, möchte einfach nicht vergiftet werden. Der Raucher, der auf seinem Recht besteht, dort zu rauchen wo andere nicht passiv mitrauchen möchten, möchte andere, die für seine Sucht nicht verantwortlich sind, schädigen.
Nur zur Information: Passiv mitrauchen erhöht das Krebsrisiko um ungefähr 25 Prozent. An vom Rauch besonders belasteten Plätzen sogar um bis zu 50 Prozent. Da geht es nicht um Befindlichkeiten oder Glauben. Da geht es ums Leben und um dessen zwangsweise vorzeitige Beendigung. Wie pervers muss eine Gesellschaft sein, muss eine Rechtsprechung sein, die das erlaubt und vielleicht noch schützt?
Deswegen ist es längst überfällig, dass die Gesetzgebung nun endlich vernünftig wird, und Menschen die auf ihre Gesundheit achten das Recht zuspricht, saubere Luft zu atmen. Soweit man heute überhaupt noch von sauberer Luft sprechen kann – wodurch das Rauchverbot noch viel dringender wird.
Ich persönlich finde die Lösung, wie sie beispielsweise an Flughäfen bereits umgesetzt wird prima. Da gibt es Ecken, wo die Raucher vereint in ihrer Sucht zusammenstehen und neben ihrem eigenen Rauch auch noch von dem ihres Nachbarn profitieren können.
Im spanischen Malaga gibt es in einer Abflughalle sogar einen eigenen Raum, abgetrennt mit großen Glasscheiben, gut verschlossen durch eine Tür. Können Sie sich mein Entsetzen vorstellen, als ich entdeckte, dass gleich zwei Familien sich mit ihren kleinen Kindern darin aufhielten?
An der schädigenden Wirkung des Rauchens besteht heute absolut kein Zweifel mehr. Und der Opa, der bei bester Laune und Gesundheit 102 Jahre wurde, obwohl (oder gar weil?) er täglich eine Zigarre rauchte, wäre ohne diese Zigarre wahrscheinlich 120 Jahre alt geworden.
Rauchen macht stark körperlich und psychisch abhängig. Es ist gewiss nicht leicht, sich von dieser Drogensucht zu befreien. Aber glauben Sie mir, wenn Sie so viele Leidenswege gesehen hätten wie ich, so viele Leben die durch vom Rauchen ausgelöste Krankheiten zerstört wurden, woran Ehen und Familien zerbrochen sind, sie könnten verstehen, warum ich mit all meiner Kraft rauchenden Patienten helfe, sich von dieser schlimmen Sucht zu befreien.

 
Schokolade ist nichts für Haustiere !!!
Sie steht zu jeder Jahreszeit überall herum und riecht so lecker: Schokolade.
 
Doch egal wie ausdauernd Hund oder Katze betteln, Tierhalter sollten ihrem vierbeinigen Freund auf keinen Fall etwas von der Süßigkeit geben. „Der Hauptbestandteil von Schokolade ist Kakao, und dieser enthält Theobromin, einen für Hunde und Katzen giftigen Stoff", warnt Tina Kugler, Tierärztin des Deutschen Tierhilfswerks. Theobromin wirkt beim Menschen ähnlich aufputschend wie das bekannte Coffein. Im Gegensatz zum Menschen können Vierbeiner den Stoff jedoch nur sehr langsam abbauen, da sie nicht über die geeigneten Enzyme und somit Stoffwechselwege verfügen. Typische Symptome einer Theobrominvergiftung sind Übelkeit, Erbrechen, Nervosität, Ruhelosigkeit:und Herzrasen. Falls solche Anzeichen bei Ihrem Tier auftreten, muss sofort ein Tierarzt aufgesucht werden. Schokolade oder Schokoplätzchen sollten für Haustiere unerreichbar aufbewahrt werden. (ddp)
Wenn ein kleiner Hund eine ganze Tafel Schokolade frißt, bedeutet es für Ihn sein sicherer Tod.

 
 
Die perfekte Ergänzung:
Mineralwasser zum Kaffee
 Auf diese Weise schonen Sie Ihren Magen und sorgen für noch mehr Genuss.
 
Kaffee ist ein richtiger Muntermacher - ob morgens zum Frühstück, im Büro oder beim Kaffeeklatsch nach einem erfolgreichen Stadtbummel. Für den Energieschub verantwortlich ist das Koffein: Es steigert die geistige Leistungsfähigkeit und vertreibt Müdigkeit, regt das Nervensystem an und beschleunigt die Herzfrequenz sowie Stoffwechsel und Atmung.
Doch wie so oft ist für eine positive Wirkung die richtige Menge entscheidend. Laut Angaben des Europäischen Informationszentrums für Lebensmittel (EUFIC) in Brüssel liegt maßvoller Koffein Genuss für Erwachsene bei etwa 300 mg pro Tag. Dies entspricht etwa vier Tassen Instant- oder etwa 3,5 Tassen aufgebrühten Kaffees, über den Tag verteilt getrunken. Doch auch wer diese Vorga ben nicht überschreitet, leidet zuweilen nach dem Kaffeetrinken an Magenproblemen. Der Grund dafür sind die beim Rösten der Kaffeebohnen entstehenden Reiz-Stoffe, die in den aufgebrühten Kaffee übergehen: Sie steigern die Säureproduktion des Magens - Sodbrennen, Völlegefühl und Übelkeit können dann die Konsequenzen sein.
Um unangenehme Folgen nach dem Konsum von Kaffee zu vermeiden, ist es laut Ernährungsexperten ratsam, zu einer Tasse Kaffe immer auch ein Glas Mineralwasser zu trinken. Denn, Mineralwasser - insbesondere mit hohem Hydrogencarbonat-Gehalt - neutralisiert die säurebildenden Stoffe des Kaffees. Darüber hinaus sensibilisiert Mineralwasser die Geschmackswahrnehmung, so dass das Kaffeearoma besser zur Geltung kommen kann. Deshalb sollte auch bei uns ein Mineralwasser zum Kaffee-Genuss dazu gehören - so wie es in südlichen Ländern, und Wiener Kaffeehäusern schon lange Tradition ist.

 
 
Was ist eigentlich Osteopathie ?
Osteopathie heißt „Sanftes Heilen mit den Händen", und ist eine manuelle therapeutische Methode, die in Deutschland bislang nur wenig bekannt ist. In den USA, England, Frankreich und einigen Benelux-Ländern ist die Osteopathie fester Bestandteil der Medizin. In den Staaten wird sie von Therapeuten ausgeübt, die eine gründliche und wissenschaftlich orientierte Ausbildung haben und die zum Teil Ärzten gleich gestellt sind. Physiotherapeuten, Heilpraktiker sowie Angehörige ähnlicher Berufe können sich in Deutschland an einigen Schulen ausbilden lassen. Die fachlich umfassende Aus- und Weiterbildung dauert sechs Jahre und läuft ne- benberuflich.
Als besonderes Merkmal für die gezielte osteopathische Behandlung ist die sehr ausführliche Auseinandersetzung mit der Anatomie des Menschen, seines Stütz- und Bewegungsapparates unter Be- rücksichtigung der Hüllstruktur des zentralen Nervensystems, sowie der Brust- und Bauchorgane. Diese Strukturen sind es, die der Therapeut mit seinen Händen ertastet, um deren Mobilität zu beurteilen und gegebenenfalls mit subtilen manuellen Techniken mobilisiert. Helfen kann die Behandlung durch Osteopathie im internistischen Bereich bei Verdauungsstörungen, Sodbrennen, Organsenkungen, Operationsfolgen wie Narben oder Verwachsungen, bei funktionellen Herzbeschwerden, bei venösen Stauungsbeschwerden wie Hämorrhoiden und Krampfadern, im Bereich des Bewegungsapparates bei allen Beschwerden wie Hexen- schuss, Ischias, im Hals-Nasen-Ohrenbereich bei Nasennebenhöhlenentzündungen, chronischen Mittelohr- oder Mandelentzündungen, bei Schwindel, Ohrengeräuschen nach Hörsturz. Im urogenitalen Bereich bei chronischen Blasenentzündungen, Inkontinenz, Nierenproblemen, Organsenkungen, Menstruationsbeschwerden, im Bereich der Kinderheilkunde bei Geburtsfolgen wie Schädel und Gesichtsverfor- mungen.

 
Clevere Tricks gegen Heißhungerattacken
Gesunde Gegenspieler der schwer zügelbaren Lust aufs Essen sind Vollkornprodukte und ballaststoffreiche Lebensmittel wie Nüsse, Trockenobst, Brokkoli oder Erbsen, schreibt die Gesundheitszeitschrift „Apotheken-Umschau". Der Körper kann ihre Kohlenhydrate nur langsam aufnehmen. Ebenso langsam steigt der Blutzuckerspiegel. Durch beide Mechanismen hält das Sättigungsgefühl länger an. Noch eine Möglichkeit: Trinken. Ein Glas Wasser oder Tee füllt den Magen und bremst den Appetit. „Kopfgesteuerte" Menschen können es auch mit Rechnen versuchen: Sie sollen sich klar machen, wie lange sie Sport treiben müssten, um die Kalorien wieder zu verbrennen. Zum Beispiel ist eine Stunde Schwimmen nötig, den Energiegehalt einer Tafel Schokolade abzutrainieren. (fnp)

 
EINFACH GESÜNDER LEBEN
Stoffwechsel: Wir sind jünger, als wir denken
 
Der Stoffwechsel ist der Motor der Jugendlichkeit und Leistungsfähigkeit. Denn Stoffwechsel ist Erneuerung und Versorgung, ist Auf- und Abbau, Ernährung und Entgiftung. Nur wenn all diese Prozesse reibungslos ablaufen, ist der Mensch gesund. So sind die meisten Krankheiten auf Stoffwechselstörungen zurück zu führen, bei-spielsweise Allergien, Migräne, Hauterkrankungen, Herz- und Gefäßerkrankungen, Diabetes, Krampfaderleiden, Übergewicht, Rheumaerkrankungen und Magen-Darmerkrankungen.
Wir können jeden Tag und in jedem Alter positiv auf dieses Stoffwechselgeschehen einwirken. Denn: Wir erneuern uns ständig. Die Zellen des Magens etwa sind nach ungefähr neun Tagen ausgetauscht. Die Leber als größtes Entgiftungsorgan benötigt zehn bis zwanzig Tage zur Erneuerung. Die Lebensdauer von Lungenbläs-chen beträgt nur acht Tage, und selbst die Gehirn- und Nervenzellen erneuern sich ständig. Das bedeutet: Sie erhalten sich so lange wie möglich jung, wenn Sie dem Stoffwechsel für diese Erneuerungsarbeit beste Rohstoffe liefern.
Das Prinzip des Stoffwechsels ist einfach. Das, was wir unserem Organismus von außen zuführen, wird verarbeitet, aufgeschlüsselt, verteilt, und die Abfallstoffe werden wieder aus dem Körper heraus befördert. So einfach dieses Prinzip ist, so komplex sind die Abläufe. Unser Körper besteht aus 60 bis 80 Billionen Zellen. Diese Zellen sind interaktiv miteinander verbunden und bilden so etwas wie eine Körperintelligenz. Um sich vorzustellen, was im Organismus abläuft, vergleichen wir ihn mit einer Ansammlung riesiger Städte von insgesamt 60 bis 80 Billionen Einwohnern. Die einzelnen Städte stehen für unsere Organe, und das Land dazwischen stellt das Bindegewebe dar. In diesen gedachten Städten leben im übertragenen Sinn Menschen aller Berufsgruppen und Interessenslagen. Nahrungsmittel und Materialien werden größtenteils von außen importiert - die natürliche Schutzmauer entspricht unserer Haut. Innerhalb dieser schützenden Mauer werden Lebensmittel und Betriebsstoffe in körpereigenen Chemiefabriken selbst hergestellt. Der Transport geschieht durch Blut und Wasser sozusagen auf großen Flüssen, die unseren Körper wie Verkehrsstraßen durchziehen. Auf diesen werden nicht nur die Materialien und Produkte transportiert, sondern auch die Abfälle und die nicht wieder verwertbaren Rohstoffe. Ein ausgeklügeltes Verteilungssystem bringt alles dorthin, wo es gebraucht wird. Die Abfallentsorgung und das Recycling funktionieren ebenfalls in bewundernswerter Weise. Sie können sich jetzt ausmalen, was Ihr Körper in jeder Sekunde leistet.
Wenn Sie diese Stadt mit qualitativ minderwertigen Baustoffen beliefern und ihr das Wasser abdrehen, ginge sie langsam zu Grunde. Das bedeutet im Umkehrschluss: Ihr Körper braucht die bestmöglichen Nahrungsmittel, viel Flüssigkeit zum Transport und einen reibungslos funktionierenden Stoffwechsel, der die Nährstoffe nicht nur nutzbar macht, sondern auch die Abfälle auch sicher aus dem Körper hinaus befördert. Sie würden Ihrem Auto auch keine Milch in den Tank geben, sondern Benzin. Weil Sie wissen, dass nur das funktioniert.
Mein Tipp: Achten Sie darauf, was Sie heute in Ihren Körper hineinlassen. Fördern diese Nahrungsmittel Ihre Gesundheit, oder sollten Sie die „Betriebsmittelzufuhr" optimieren? Achten Sie dabei auf offene und versteckte Fette, meiden Sie raffinierten Haushaltszucker ebenso wie Fertigprodukte, und sorgen Sie für Bewegung. Die körperliche Aktivität unterstützt den Stoffwechsel. Das gilt auch für eine optimistische Grundhaltung. Denn: Alles ist miteinander verwoben und voneinander abhängig.                                            Von Petra Bracht

 
Medizin-Wissen im Internet
Ein neues Internetportal auf Initiative des Bundesforschungsministeriums liefert Ärzten und Patienten ab sofort schnelle und aktuelle Informationen zu unterschiedlichen Krankheiten. Unter http://www.kompetenznetze-medizin.de findet sich der aktuelle Stand des medizinischen Wissens unter anderem zu Rheuma, Schlaganfall, Blutkrebs, Depression, Lungenentzündung und Parkinson. In den Kompetenznetzen haben sich bundesweit Forschungszentren, Selbsthilfeorganisationen und niedergelassene Ärzte zusammengeschlossen. Ziel ist es nach Angaben des Ministeriums, den Transfer von Forschungsergebnissen zur medizinischen Versorgung von Patienten zu beschleunigen. Bislang sind in dem Internetangebot zwölf Großforschungsprojekte vertreten.
Wer sich beispielsweise über Blutkrebs informieren will, wird nach einer Kurzinformation mit dem entsprechenden Klick auf die Seiten des Kompetenznetzes Leukämie weitergeleitet. Ärzte erfahren dort in ihrer Fachspraehe alles über derzeit laufende Studien sowie neue Diagnose- und Therapieverfahren. Den Patienten wird allgemein verständlich erklärt, welche Formen von Leukämie es gibt, wie diese Krankheit entsteht, welchen Untersuchungen Betroffene sich unterziehen müssen und wo sie Ansprechpartner oder Selbsthilfegruppen finden. (ap)

Kleine Teekunde in Stichworten
 
  Teesorte: Anwendungsgebiete:
  Bärentraubenblätter Blasen-, Nierenbecken-Katarrhe
  Baldrianwurzel Unruhe, Schlafstörungen
  Brennesselkraut Beschwerden beim Wasserlassen
  Faufbaumrinde Verstopfung
  Frauenmantelkraut Durchfallerkrankungen
  Holunderblüten Fieber, Erkältung
  Huflattichblätter Bronchialkatarrh
  Isländisches Moos Katarrhe der oberen Luftwege
  Kamillenblüten Magen-, Darmbeschwerden
  Leinsamen Verstopfung, Magen-, Darmerkrank.
  Lindenblüten Fieber, Erkältung
  Melissenblätter Nervosität, Appetitlosigkeit
  Pfefferminzblätter Magen-, Darm-, Gallebeschwerden
  Salbeiblätter Magen-, Darmkatarrh, Zahnfleisch u. Mundschleimhaut-
    Entzündungen
  Schafgarbenkraut Magen-, Darm-, Gallebeschwerden
  Sennesblätter Verstopfung zur Darmentleerung
  Tausendgüldenkraut Appetitlosigkeit
  Wacholderbeeren Völlegefühl, Sodbrennen
  Weiße Taubnessel Völlegefühl, Blähungen, Gastritis
  Wermutkraut Appetitlosigkeit, Magenbeschwerden
     
Diese und viele andere Teemischungen erhalten Sie in Ihrer Apotheke.

 
Teegenuss kann der Gesundheit nutzen
  
Tee ist nicht nur ein Getränk mit gutem Aroma und anregender Wirkung, sondern er trägt auch dazu bei, das Auftreten von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs zu verringern. Diese Wirkung beruht auf den so genannten sekundären Pflanzenstoffen, die im Tee reichlich enthalten sind. Dazu gehören zum Beispiel Catechine und Phenüle. Zwischen Schwarz- und Grüntee gibt es jedoch erhebliche Unterschiede im Gehalt dieser Wirkstoffe. So konnte in einer Untersuchung an der Universität Jena in Abhängigkeit von der Teesorte für Grüntee ein zwei- bis zehnfach höherer Catechingehalt nachgewiesen werden. Der Phenolgehalt des Grüntees lag bei unterschiedlichen Aufbrühtemperaturen jeweils nur geringfügig über dem des Schwarzen Tees.
Hauptursache für die großen Unterschiede im Catechingehalt beider Teearten ist das Herstellungsverfahren. Bei der Verarbeitung von Schwarztee wird der Rohstoff neben den üblichen Roll-und Trocknungsschritten zusätzlich fermentiert. Dabei werden vor allem die Catechine enzymatisch abgebaut. Die entstehenden Abbauprodukte führen zur typischen bräunlichen Farbe und zum speziellen Aroma von Schwarztee. Bei Grünem Tee entfällt dieser Fermentationsschritt. Gleichzeitig wird die enzymatische Aktivität durch das Blanchieren der Blätter gebremst. Grundsätzlich werden bei beiden Teearten mit zunehmender Aufbrühtemperatur mehr sekundäre Pflanzenstoffe extrahiert. Bei Grüntee wird jedoch eine Wassertemperatur von 80 Grad empfohlen, um bittere Teeaufgässe zu vermeiden. (CMA)

Warnung vor dem Riesenbärenklau: Hier können Verbrennungen zweiten Grades entstehen.
In jedem Jahr kommt es auch in unserer Region zu Unfällen mit dem "Riesenbärenklau", einer Pflanze, die bis zu fünf Meter hoch wird und inzwischen überall am Wegrand wächst. Gefährlich ist der "Heracleum mantegazzianum" insbesondere durch seinen Pflanzensaft.
Die "bullöse Wiesendermatitis"
Riesenbärenklau
Der Riesenbärenklau wird bis zu fünf Meter hoch.
Der enthält sogenannte Furanocumarine, das sind Stoffe, die die Haut nach Benetzung an den Kontaktstellen gegen die UV-Strahlen des Sonnenlichts sensibilisieren. Das Krankheitsbild dieser "bullösen Wiesendermatitis" zeichnet sich ab durch Hautrötungen, Schwellungen und Blasenbildung. Sogar Verbrennungen des ersten und zweiten Grades sind möglich. Berührungen mit der Pflanze sind also unbedingt zu vermeiden, insbesondere Kinder sollten über die Eigenschaften des Riesenbärenklaus aufgeklärt sein. Beim "Heracleum mantegazzianum" handelt es sich um einen Neophyten. Das bedeutet, dass diese Pflanze ihre ursprüngliche Heimat weitentfernt von hier hat. Sie stammt aus dem Kaukasus und kam erst um 1880/1890 nach Europa. Ursprünglich eingeführt aIs Zierpflanze und Bienenfutterpflanze verwilderte der Riesenbärenklau rasch außerhalb von Gärten und Parkanlagen und breitete sich in West- und Nordeuropa zunehmend aus. Hat die Pflanze einmal Fuß gefaßt, kann sie auf Grund ihrer überragenden Kraft alle anderen Arten vom jeweiligen Standort verdrängen. Der Riesenbärenklau hat in unseren Breitengraden keine natürlichen Feinde und setzt sich zunehmend an Waldrändern, entlang von Flussläufen und Straßenrändern fest.
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Aktualisiert am: 16-Mai-2015
Alle Angaben ohne Gewähr