Ortsteil Elbgrund
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Die Kirmes mit dem Sonnen-Bonus
Quelle: NNP, Montag, 05. Mai 2008
Elbtal-Elbgrund. Ein tolles Kirmesfest mit Zufriedenheit auf allen Seiten erlebte Elbgrund am Wochenende. Zufrieden konnten die Schausteller sein: Berg- und Talbahn sowie das Kinderkarussell wurden von vielen Fahrgästen geradezu belagert. Zufrieden war auch der Veranstalter, der gemischten Chor Liederkranz: Gleich zur Disco am Freitagabend waren viele Gäste ins Zelt geströmt, die ausgelassen die Kirmes feierten.
Das gleiche Bild am zweiten Tag. Da wurde der Baum unter der Beteiligung von hunderten von Schaulustigen an seinem Platz gestellt, worauf der ausgiebige Tanz im Zelt folgte. Bis in den nächsten Morgen waren auch dort hunderte von Feierlustigen anzutreffen. Am Sonntag ging es gemütlich mit dem Frühschoppen weiter. Die Elbtal-Musikanten spielten bei herrlichem Sonnenschein auf und sorgten schon zu früher Stunde für beste Stimmung. Und die Feuerwehr nutzte die Gelegenheit und ließ sich zur Mittagszeit eine große Pfanne Eier backen. Am späten Nachmittag maßen sich dann die Kirmesburschen der umliegenden Ortschaften gemeinsam mit den Gastgebern bei einer eine Kirmesburschen-Olympiade.
Der heutige letzte Kirmestag in Elbgrund steht wieder ganz im Zeichen des Frühschoppens im Festzelt mit Musik und Bewirtung für die vielen Gäste. (kdh)
 
Am Samstag fanden sich auf dem Platz vor dem Dorfgemeinschaftshaus die Kirmesburschen mit ihren Mädchen ein, um den Baum zu schmücken und nach dem Kirchgang an seinen Platz in der Dorfmitte aufzustellen. Geschicklichkeit, Kraft und Teamarbeit war am Sonntag bei der Kirmesburschen-Olympiade gefragt. Fotos: Häring
 

Helmut Orschel ist Ehrenmitglied beim SV Elbgrund
Quelle: NNP, Donnerstag, 21.Feb. 2008
Elbtal-Elbgrund. Mit einer außergewöhnlichen Ehrung endete die Jahreshauptversammlung beim Elbgrunder Sportverein im Saal der Gaststätte Müller. Für 50-jährige Mitgliedschaft wurde Helmut Orschel von der Versammlung zum Ehrenmitglied ernannt. Der Erste Vorsitzende Mario Bröder stellte in der Begründung die außergewöhnlich lange Zugehörigkeit zu dem Verein heraus. Weiterhin wurden Carola Orschel, Karin Sievers und Jörg Schouler für 25jährige Mitgliedschaft geehrt.
Vorher standen die Berichte de Vorstandes auf der Tagesordnung, in denen Mario Bröder auf die Höhepunkte des vergangenen Jahres hinwies. Er kritisierte die fehlende Bereitschaft einiger Mitglieder zur Mitarbeit und auch den zurückgehenden Besuch von Mitgliedern bei vereinseigenen Veranstaltungen. Trotzdem konnten die Kirmes, das Bürgerturnier sowie zwei Fastnachtsveranstaltungen finanziell positiv abgeschlossen werden.
Im sportlichen Bereich, der SV Elbgrund ist im Seniorenbereich Mitglied der SG Nord, wird am Ende der Saison der Nicht-Abstieg angestrebt. Was, so der ehemalige Vorsitzende Oswald Schouler, sicherlich noch ein hartes Stück Arbeit ist. Zufrieden zeigte man sich im Jugendfußball-Bereich und Kinderturnen. Diese beiden Bereiche konnten wieder Mitglieder gewinnen und sind die Zukunft des Sportvereins Elbgrund, der mit ca. 350 Mitgliedern zur Größe der Gemeinde Elbtal eine beachtliche Mitgliederzahl hat. Die Alten Herren des SV Elbgrund hatten in diesem Jahr ihre erste Saison innerhalb der SG Nord. Diese verlief sehr erfolgreich wie von AH-Abteilungsleiter Holger Heftrich zu erfahren war. Weiterhin wurden vor allem für die passiven Mitglieder zahlreiche eigene Veranstaltungen durchgeführt. Die Leiterin der Gymnastikabteilung, Susanne Hüpper, konnte auf einige gesellige Veranstaltungen zurückblicken, rief aber zum Besuch der Gymnastikstunde auf, die jeden Dienstagabend in der Dorchheimer Turnhalle stattfindet.
Im Anschluss an die Berichte stand das heikle Thema der Beitragserhöhung an. Die zehnprozentge Erhöhung wurde jedoch nach einer kurzen Erläuterung einstimmig von der Versammlung beschlossen. (kdh)
Helmut Orschel (Zweiter von rechts) wurde vom Ersten Vorsitzenden Mario Bröder (rechts) und dem Zweiten Vorsitzenden Stephan Schouler (Zweiter von links) zum Ehrenmitglied des SV Elbgrund ernannt. Weiter erhielten Auszeichnungen für 25 Jahre Mitgliedschaft Jörg Schouler (links) und Carola Orschel (Mitte). Foto: Häring
 

 
Josef Heftrig spielte 62 Jahre lang die Orgel
Quelle: NNP, Mittwoch, 14.Feb. 2007
Elbtal-Elbgrund. Nach 62 Jahren Organistentätigkeit wurde Josef Heftrig aus der katholischen Kirchengemeinde St. Nikolaus in den Ruhestand verabschiedet. Wer den „Vollblutmusiker" Josef Heftrig kennt der weiß, dass er gerne noch ein paar Jahre die Orgel gespielt hätte. Doch seine Gesundheit lässt dies nicht mehr zu.
Als im April 1945 für die kleine Elbgtunder Kapelle, die auf dem jetzigen Dorfplatz stand und abgerissen wurde, ein Musiker für das Harmonium gesucht wurde, stellte sich Josef Heftrig als 17-jähriger Junge dieser Aufgabe. Nach dem Abriss der kleinen Kapelle und dem anschließenden Neubau der jetzigen Kapelle „Maria Königin" begleitete er auch weiterhin den Gesang der Gottesdienstbesucher auf der Orgel und trug immer zu einer würdigen Gestaltung der Gottesdienste bei.
Zeitweise übernahm er, als es zu einem Engpass beim Organisten in Dorchheim kam, auch hier dessen regulären Dienst, ebenso Dienste in der Kapelle St. Oswald in Hangenmeilingen. Das Bistum Limburg dankte Josef Heftig für seinen langjährigen Dienst in der Kirche mit der Verleihung der Georgsplakette aus Anlass seines 40-jährigen Organistenjubiläums. Wie aus einem Schreiben von Pfarrer Gereon Rehberg ersichtlich ist, hinterlässt Josef Heftrig eine große Lücke, deren Schließung Kopfzerbrechen bereitet. (kdh)
Nach 62 Jahren wude Josef Heftrich aus dem Dienst als Organist entlassen. Viele Jahre gestaltete er den Gottesdienst in der Kapelle „Maria Königin" an „seiner" Orgel mit. Foto: Häring
 


Kirmesfreuden auch bei Regenwetter
Quelle: NNP,Dienstag, 30.05.2006
Elbtal-Elbgrund. Trotz aller wettermäßigen Umstände, es regnete teilweise orkanartig, waren die Kirmestage in Elbgrund recht erfolgreich. Schon die Disco am Freitag entwickelte sich zu einem Besuchermagneten und auch der Kirmessamstag begann recht erfolgreich.
Nach dem Gottesdienst in der Kirche und der anschließenden, erstmaligen Segnung des Kirmesbaums durch Pfarrer Dieter Braun, trugen ehemalige Kirmesburschenjahrgänge und der aktuelle Kirmesburschenjahrgang den Baum zu seinem angestammten Platz. Vornweg die Elbtal-Musikanten und dahinter die schmucken Kirmesmädchen, die anschließend ihre Kirmesburschen beim Baumstellen anfeuerten.
Die Kirmesmädchen begleiteten in Elbgrund die Kirmesburschen auf dem Weg zum Baumstellen. Keine Schwierigkeiten hatten die Kirmesburschen dann, den kräftigen Kirmesbaum am Samstag in die Höhe zu stemmen. Fotos: Häring (2)
 
Unter den Augen von unzähligen Besuchern, die sich auch durch das kühle Wetter nicht abschrecken ließen, wurde der Baum per Muskelkraft in die Höhe gestemmt und anschließend kräftig im Kirmeszelt gefeiert. Ein hervorragendes Konzert gaben am Sonntag die Elbtal-Musikanten im Festzelt. Auch hier herrschte reger Andrang von vielen, vielen Kirmesbesuchern, die das Zelt über Stunden bis auf den letzten Platz füllten. Am gestrigen Kirmesmontag stand der Frühschoppen im Kirmeszelt im Mittelpunkt, der jedoch den Namen nicht so recht verdient hatte, denn es war eher ein «Spätschoppen». Doch als es erst einmal los ging und die Gäste sich das erste Bier am Kirmesmontag haben schmecken lassen, da füllte sich das Zelt.
Selbst für die weiblichen Kirmesbesucher war der Hammer kein unbekanntes Werkzeug. Sie ließen gestern beim Kirmesfrühschoppen so manchen Nagel im Baumstamm verschwinden.
 
Auch Elbtals Bürgermeister Hubert Lenz und der Vorsitzende der Gemeindevertretung, Hans-Jürgen Stahl, mischten sich unter die Kirmesbesucher. Mit «im Schlepptau» die Bediensteten der Gemeinde, die im Beisein ihres Chefs bis in den späten Nachmittag hinein die Kirmes in Elbgrund haben ausklingen lassen. (kdh)
 

 

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Veranstaltungen der Elbgrunder Ortsvereine
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Elbgrund    (Historisches)
 
Der Ortsteil Elbgrund besteht aus den ehemaligen selbständigen Gemeinden Mühlbach und Waldmannshausen, die 1936 zu einer Gemeinde zusammengeschlossen wurden.
Noch heute ist die Gemeinde im Besitz der Urkunde, die der Prinz von Hessen unterzeichnete, als Nachweis über die bereits vor mehr als 50 Jahren vorgenommenen Gebietsreform. Auch Waldmannshausen kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. Erstmals wird es am 21. Oktober 1138 im Rahmen einer Schenkungsliste von Gütern erwähnt, die vom Kloster St. Goar vermacht wurde. Darüber hinaus war Waldmannshausen Sitz der Walpoden.
Mühlbach, das mit Waldmannshausen den Ortsteil Elbgrund bildet, kann ebenfalls auf eine lange Geschichte zurückblicken. 1230 wird es erstmals im Rahmen einer Schenkung des Grafen von Nassau an den Deutschen Ritterorden erwähnt. Damals nannte man Mühlbach noch "Molibach". Eine kunstvoll verfasste Urkunde mit dem Löwensiegel des Grafen Heinrich von Nassau beinhaltet den Namen der Siedelung.
In der Gemarkung von Mühlbach sind reiche Ton- und Basaltvorkommen zu finden, die insbesondere nach den Weltkriegen Haupteinnahmen der damaligen Gemeinde Elbgrund darstellten.
 
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Aktualisiert am: 16-Mai-2008
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